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Dekoloniale Perspektive

FORTBILDUNG

Das Thema Dekolonisierung bekommt eine immer wichtiger werdende Rolle in der deutschen Erinnerungskultur. Dies geschieht in einem Kontext des stetigen Wachstums der Bevölkerung Berlins mit einem wesentlichen Anteil an Migrant:innen und ebenfalls einem wachsenden Anteil afrikanischer Migrant:innen und Familien.  Diese zu begrüßende Entwicklung beim Umgang mit der kolonialen Vergangenheit Deutschlands und deren Folgen ist dadurch zu erklären, dass unsere Gegenwart bis heute von kolonialen Strukturen geprägt ist.  So wird den Auswirkungen von postkolonialen Kontinuïtät im Rahmen dieses Projekts eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Diese wird durch die sukzessive Begleitung der Konzipierung von Seminaren und Workshops sowie andere Maßnahmen rund um das Thema postkoloniale Kontinuität erfolgen. Dabei soll auf die Auswirkungen vom kolonialen Gedankengut auf unsere Gegenwart, als auch auf den Alltag eingegangen werden. Zudem wird die Verbindung zwischen kolonialen Kontinuität und anti- schwarzem Rassismus besonders erleuchtet werden und die Mechanismen, die auf die strukturelle Ebenen die Teilhabe von als Schwarze / Afrikaner*innen gelesenen Menschen erschweren, erarbeitet, und entsprechende Lösungsansätze mit Rücksicht auf die Bedürfnisse sowie Erwartungen der Zielgruppen und Akteur*innen, die sich in der Umsetzung der jeweiligen Maßnahmen einbringen werden, entwickelt.

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Was machen wir konkret:

  • Aufbauende Betreuungsangebote mit vertrauensbildenden Ansprechpartner*innen für die Konzipierung von Seminaren, Workshops sowie andere Maßnahmen rund um das Thema postkoloniale Kontinuität mit einem Fokus auf die Zielgruppe.

  • Schwerpunkte sind z.B.:  die Auswirkungen von kolonialer Kontinuität auf unseren Alltag und die Folgen für die Betroffenen – der Zusammenhang zwischen Kolonialismus und unserer Gegenwart auf gesellschaftlicher Ebene, koloniale Kontinuität und Rassismus, etc. 

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Kompetenzbereiche:

  • Unsere Vorschläge sind praxisorientiert und nicht nur akademisch. Deshalb hoffen wir, andere Ausbildungsformate vorstellen zu können, die aus einem Pool von Expert:Innen auf diesem Bereich stammen.

  • Dekoloniale Perspektive

  • Partizipationsförderung von Schwarzen Menschen in Deutschland 

  • Politische Bildung

  • Mehrsprachigkeit (Deutsch, Englisch, Französisch).

UNSERE REFERENT:INNEN & KOLLABORATOR:INNEN

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July Cassiani H.

 

Aktivist und Politikwissenschaftlerin, mit Erfahrung im sozialen Bereich - mit Menschen & in Projektmanagement-. Schwerpunkte: Menschenrechte, sexuelle Ausbeutung von Kindern und Friedenskonsolidierung, mit Schwerpunkt auf Lateinamerika und der Karibik.

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Joana Noack

 

Joana setzt sich leidenschaftlich mit dem Thema Anti-Diskriminierung auseinander. Wenn sie nicht gerade mit Diskriminierung zu tun hat. Sie lernt gerne neues, verbringt Zeit in der Natur und arbeitet im IT-Bereich.

Kontakt

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Justice Mvemba

 

Gründerin von deSta- Dekoloniale Stadtführung: https://www.dekolonialestadtfuehrung.de/

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Nicole Pearson

 

Theaterkünstlerin und Aktivistin mit Erfahrung in der Arbeit mit marginalisierten Gruppen, um originelle Theatererlebnisse zu schaffen.

Sie ist ein Kernmitglied des Nebunele Theaters.

Kontakt

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Daniela Zambrano Almidón

Quechua- Rechercheurin und interdisziplinäre Künstlerin mit Erfahrung in künstlerischen Projekten und Forschung zu andinen Kulturen in Peru und ihrer Diaspora, Dekolonisierungsprozessen, postkolonialer Erinnerungskultur, Kulturerbe, Kunst Vermittlung und interkultureller Pädagogik. Master in Kunst im Kontext und BA in Bildender und Plastischer Kunst mit den Schwerpunkten Bildhauerei und Interdisziplinäre Kunst.

www.danielazambranoalmidon.com

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Georgi Ivanov

Stellvertretender Vorsitzender von Amaro Foro e.V.

Amaro Foro vertritt die Interessen von Rom*nja in Berlin. Ihre verschiedenen Projekte und unser multiethnisches Team garantiert einen guten Einblick in die Bedarfe und Lebensrealitäten sowie vertiefte Kenntnisse der aktuellen Ausprägungen von Antiziganismus.

e-mail: georgi.ivanov@amaroforo.de

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